DAK-Studie: Doping im Job nimmt deutlich zu – Suchterkrankungen und psychische Erkrankungen sind die Folge

DAK-Studie: Doping im Job nimmt deutlich zu – Suchterkrankungen und psychische Erkrankungen sind die Folge

Gesundheitsreport 2015 – Drei Millionen Beschäftigte nehmen leistungssteigernde oder stimmungsaufhellende Medikamente

Die DAK hat den Gesundheitsreport 2015 veröffentlicht.  Knapp drei Millionen Deutsche haben demnach bereits verschreibungspflichtige Medikamente genutzt, um am Arbeitsplatz leistungsfähiger zu sein oder um Stress abzubauen.  Hochgerechnet auf die Bevölkerung haben fünf Millionen  Erwerbstätige schon einmal leistungssteigernde oder stimmungsaufhellende Medikamente zum Hirndoping eingenommen. Und: Unter den übrigen Erwerbstätigen ist jeder Zehnte für diese  Form des Hirndopings prinzipiell aufgeschlossen. Durchaus alarmierende Zahlen.

Regelmäßig dopen sich laut Studie knapp eine Millionen Berufstätige (1,9 Prozent). „Auch wenn Doping im Job in Deutschland noch kein Massenphänomen ist, sind diese Ergebnisse ein Alarmsignal“, warnt DAK-Vorstandschef Herbert Rebscher. „Suchtgefahren und Nebenwirkungen des Hirndopings sind nicht zu unterschätzen. Deshalb müssen wir auch beim Thema Gesundheit vorausschauen und über unsere Wertvorstellungen und Lebensstilfragen diskutieren.“

Suchterkrankungen aber auch psychische Erkrankungen sind mögliche Folgen dieses Medikamentenmissbrauchs und werden somit schnell zum Problem am Arbeistplatz. Das PERSONALFORUM ARBEITSRECHT liefert hier Antworten für Personalverantwortliche in betroffenen Unternehmen. Das Thema wird dabei sowohl aus suchtmedizinischer, als auch aus arbeitsrechtlicher Sicht beleuchtet. Man kann sich hier zum Personalforum am 16. Juni in Halle (Saale) anmelden.